Stopp! SWZ realisiert Kampagne gegen den illegalen Welpenhandel.

SWZ überzeugt mit deutlichen Worten

„Vernunft statt Mitleid“ lautet das Motto der neuen Tierschutzkampagne des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz. Mit einer stilisierten und durchbrochenen Hundepfote in Pink als Stoppschild und Kampagnenlogo sowie einem eindringlichen Slogan – alles aus der kreativen Feder von Schultze. Walther. Zahel. – macht die Behörde bundesweit auf die Problematik des Handels mit tierschutzwidrig gezüchteten und transportierten Hundewelpen aufmerksam. Die Kampagne startete termingerecht in der Vorweihnachtszeit mit Bannerwerbung und Fake-Anzeigen für Hundewelpen auf allen zielgruppenrelevanten Online-Kanälen und Verkaufsplattformen. Für die Wahrnehmung im öffentlichen Raum sorgt eine bayernweite Edgar-Cards-Aktion mit zwei verschiedenen Motiven.

Langfristiges Ziel ist es, den illegalen Welpenhandel einzudämmen sowie die Verbraucher aufzuklären und zu sensibilisieren, damit sie nicht unwissentlich auf die Machenschaften der illegalen Hundezüchter und -händler reinfallen und so das mafiöse Geschäftsmodell (aus Versehen) unterstützen. Da die Mitglieder dieser Händlerorganisationen bei ihrem perfiden Geschäftsmodell ganz gezielt auch auf das Mitleid der potenziellen Hundekäufer setzen, muss ein Umdenken im Umgang mit dieser Problematik in den Köpfen der Menschen angestoßen werden: Um die tierschutzwidrigen Machenschaften zu durchbrechen und langfristig einzudämmen, ist falsches Mitleid bzw. der „rettende“ Welpenkauf fehl am Platz und höchst kontraproduktiv.

Aus diesem Grund hat sich das SWZ Kreativteam für eine Kampagnenstrategie entschieden, die zwar vordergründig auf der emotionalen Schiene (mit Welpenbildern und der pinken Signalfarbe) funktioniert, aber eindeutig dazu auffordert, das Gehirn – die Vernunft – beim Thema Welpenkauf walten zu lassen.

Mit unseren Ideen und unserer strategischen Ausrichtung konnten wir die Vertreter des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz überzeugen und den Pitch gegen zwei weitere Mitbewerber für uns gewinnen. Wir sind gespannt auf die öffentliche Wirkung der Kampagne und freuen uns auf weitere effektive und kreative Projekte – auch auf länderübergreifender Ebene – für dieses wichtige Anliegen.

29. August 2016


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